5. September 2021

Aktuelle Regelungen – Testpflicht/Tests/Befreiungen/Hygieneplan/Corona VO

Dritte Verordnung zur Eindämmung der Atemwegserkrankung COVID-19/ Übertragung von SARS-CoV-2 im Bereich von Schule
(3. Schul-Corona-Verordnung – 3. SchulCoronaVO M-V)
Vom 12. Mai 2021

§ 3a
Aussetzung und Wiedereinführung der Mund-Nase-Bedeckungspflicht

(1) In Landkreisen und kreisfreien Städten, die nach der risikogewichteten Einstufung an fünf aufeinander folgenden Tagen Stufe 1 (grün) zugeordnet sind, besteht nach der Bekanntgabe nach § 1 Absatz 2 Satz 2 keine Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen hiervon sind Veranstaltungen nach § 6dieser Verordnung.

(2) In Landkreisen und kreisfreien Städten, die nach der risikogewichteten Einstufung an drei aufeinander folgenden Tagen Stufe 2 (gelb) oder einer höheren Stufe zugeordnet sind, hat jede Person, die sich in Schulgebäuden oder in und auf schulischen Anlagen aufhält, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

(3) Die Regelungen der Absätze 1 und 2 gelten nicht nach einer unterrichtsfreien Zeit von mehr als 7 Tagen. In diesen Fällen hat jede Person, die sich in Schulgebäuden aufhält, ab dem ersten Unterrichtstag nach der unterrichtsfreien Zeit unabhängig von der Schulart für zwei Schulwochen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Für die an Schulen Beschäftigten gilt diese Pflicht auch in der Vorbereitungswoche. Es gelten die Ausnahmen des § 4. Die risikogewichtete Einstufung am vorletzten Unterrichtstag der vierzehn Tagesfrist ist ausschlaggebend für die Einordnung in die Stufen und damit die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ab dem ersten Unterrichtstag der dritten Unterrichtswoche. Ist der jeweilige Landkreis oder die jeweilige kreisfreie Stadt der Stufe 1 (grün) zugeordnet, besteht nach der Bekanntgabe nach § 1 Absatz 2 Satz 2 keine Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Ist der jeweilige Landkreis oder die jeweilige kreisfreie Stadt der Stufe 2 (gelb) oder einer höheren Stufe zugeordnet, hat jede Person, die sich in Schulgebäuden oder in und auf allen schulischen Anlagen aufhält, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Es gelten die Ausnahmen des § 4.

 

 


Testpflicht: Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht ausgenommen. Ebenfalls Kinder bis 6 Jahre und Schüler*Innen, die einer Testpflicht in den Schulen außerhalb der Ferien unterliegen. Die Befreiung der Schüler*Innen gilt nicht für den Besuch von Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen sowie für das Betreten und den Besuch von Personen in Krankenhäusern und stationären Einrichtungen.


Regelung am Abendgymnasium Schwerin: der Unterricht wird organisiert nach den Vorgaben des Bildungsministeriums, der Landesregierung und der Stadt Schwerin.

Der Stundenplan weist die Unterrichtsstunden der E-Phase, der Q1-Phase und der Abschlussklasse aus. Anwesenheitsstunden sind zu erkennen an der Raumnummer; Distanzstunden weisen diese nicht auf.

Wir bitten weiterhin um Abwesenheitsmeldungen an den Tutor oder an den Fachlehrer, wenn Sie verhindert sind oder technische Probleme haben.

 

Testpflicht an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern

Nr.072-21 | 23.04.2021  | BM  |Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Ab der kommenden Woche, spätestens ab dem 28. April 2021, wird an den allgemein bildenden und beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern die Testpflicht für Schülerinnen, Schüler und Personal eingeführt. Am Präsenzunterricht oder anderen Präsenzangeboten in der Schule darf dann nur noch teilnehmen, wer zweimal in der Woche einen negativen Test vorweisen kann. Das gilt auch für die Angebote der Notfallbetreuung. Die Testpflicht gilt ebenso für Erziehungsberechtigte, die das Schulgebäude betreten wollen.

„Die Testpflicht wird zusätzlichen Schutz in unsere Schulen bringen, denn sie führt dazu, dass alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, die im Präsenzunterricht sind, zweimal in der Woche auf das Corona-Virus getestet sind. Die Schulen werden der erste gesellschaftliche Bereich sein, der nach dem Lockdown geöffnet wird. Sobald die landesweite Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt, werden die Schulen mit einem Stufenplan wieder in Präsenzunterricht wechseln. Die Öffnung für den Präsenzunterricht wird mit dem zusätzlichen Schutz einer verpflichtenden Teststrategie abgesichert. Damit setzen wir auch die Regelungen des beschlossenen Bundesinfektionsschutzgesetzes um. Es bleibt dabei: Die Schulen und Kitas haben in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin Priorität“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin.

(…) Die Selbsttests werden weiterhin grundsätzlich an den Schulen durchgeführt. Wenn jedoch die Schulkonferenz entscheidet, dass Selbsttests auch zu Hause durchgeführt werden sollen, bleibt dies ebenso möglich. An dieser Praxis ändert sich aktuell nichts.

Der Nachweis über einen negativen Test kann durch die Schülerinnen und Schüler auf verschiedene Weise erbracht werden:

  1. Durch die Durchführung eines Selbsttests unter Aufsicht und Anleitung unmittelbar nach Betreten des Schulgebäudes. Dafür ist eine Einverständniserklärung zur Durchführung eines Antigen-Schnelltests in der Schule notwendig.
  1. Durch eine Selbsterklärung der Erziehungsberechtigten oder des volljährigen Schülers oder der volljährigen Schülerin über einen zu Hause durchgeführten Selbsttest auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Testergebnis. Dafür liegen die entsprechenden Formulare in den Schulen vor oder können auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur geladen werden. Das negative Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein.
  1. Mit einer Bescheinigung über einen Antigen-Schnelltest oder einen anderen Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Testergebnis, der max. 24 Stunden vorher in einem Testzentrum, einer Arztpraxis oder an anderer zulässiger Stelle durchgeführt wurde.

Der Testpflicht nicht nachzukommen heißt, sich gegen den Präsenzunterricht in der Schule zu entscheiden. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten Aufgaben zur selbstständigen Bearbeitung. Sie haben jedoch keinen Anspruch auf Distanzunterricht.

Personen mit vollständigem Impfschutz sind von der Testpflicht befreit, wenn diese Personen frei von typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust sind. Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der Gabe der letzten notwendigen Impfdosis eines in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoffes mehr als 14 Tage vergangen sind. Als Nachweis des vollständigen Impfschutzes gilt der Impfausweis oder die Impfbescheinigung nach § 22 Absatz 1 und 2 Infektionsschutzgesetz (Impfdokumentation). Die Impfdokumentation muss zu jeder Schutzimpfung folgende Angaben enthalten: – Datum der Schutzimpfung, – Bezeichnung und Chargenbezeichnung des Impfstoffes, – Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde, – Name und Anschrift der für die Durchführung der Schutzimpfung verantwortlichen Person, – Bestätigung in Schriftform oder in elektronischer Form mit einer qualifizierten elektronischen Signatur oder einem qualifizierten elektronischen Siegel durch die für die Durchführung der Schutzimpfung verantwortliche Person. Der Nachweis des vollständigen Impfschutzes ist der Schulleitung vorzulegen.

Die Testpflicht besteht nicht für Schülerinnen und Schüler, die an den Abschlussprüfungen teilnehmen. Ihnen muss jedoch vor Beginn der Prüfungen ein Testangebot gemacht werden. Sie sind ausdrücklich aufgerufen, sich an den freiwilligen Selbsttests zu beteiligen oder max. 24 Stunden vor der Prüfung in einer Arztpraxis, einem Testzentrum oder in einer Apotheke einen Antigen-Schnelltest durchführen zu lassen.

Schülerinnen und Schüler, die vor der Teilnahme an einer Prüfung ein positives Ergebnis des Selbsttests haben, dürfen nicht an der Prüfung teilnehmen. Für sie gilt das oben genannte Verfahren auch. Sie legen Ihre Prüfung dann an einem der bekannten Nachschreibtermine ab.


Zum Test:

1. Informationen zur Durchführung der Selbsttests

Videolink zur Durchführung:   https://youtu.be/iEtrWr3rg4Q

Die kostenlos zur Verfügung gestellten freiwilligen Selbsttests finden zweimal wöchentlich statt. Hierbei ist zu beachten, dass diese einmal zum Unterrichtsbeginn der jeweiligen Woche und einmal zur Wochenmitte durchgeführt werden sollten.
Dieses Vorgehen wird durch eine empirische Studie aus Österreich belegt und durch die Universität Greifswald bestätigt, wonach dadurch der Schutz am größten ist.
Grundsätzlich erfolgen die Selbsttestungen in der Schule. Die Testungen können aber bei einem entsprechenden Beschluss der Schulkonferenz auch in der häuslichen Umgebung durchgeführt werden.
Inwieweit die in der Schule durchgeführten Selbsttests eventuell später mit einem entsprechenden Nachweis der Testung für die Schülerinnen und Schüler ergänzt werden können, ist noch nicht abschließend bestimmt.

Wie verhalte ich mich, wenn ein Selbsttest positiv ausfällt?
Ein positiver Selbsttest stellt zunächst nur einen Anfangsverdacht auf eine mögliche Infektion dar. In diesem Fall müssen folgende Schritte berücksichtigt werden:
1. Hat sich in der Schule eine Schülerin oder ein Schüler durch einen Selbsttest positiv auf CoVid-19 getestet, findet zunächst eine Betreuung in einem extra
Raum statt, aus diesem holt eine Erziehungsberechtigte oder eine beauftragte Person die Schülerin oder den Schüler von der Schule ab.
2. Bei der positiv selbstgetesteten Schülerin bzw. dem Schüler lassen die Erziehungsberechtigten unverzüglich einen PCR-Test beim Hausarzt
durchführen. Erst damit kann abschließend festgestellt werden, ob tatsächlich eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Ein Nachweis über ärztliche
Konsultation ist zu erbringen.
3. Die Schülerin oder der Schüler bleibt in häuslicher Selbstisolation, bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt.
4. Fällt dieser PCR-Test negativ aus, kann die Schülerin bzw. der Schüler die Schule wieder besuchen.
5. Fällt dieser PCR-Test positiv aus, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt vor Ort über das Kontaktmanagement und das weitere Vorgehen in der Schule.

 

Tests in der Häuslichkeit:

Ist der Test positiv, sind Sie als volljährige Schülerin/ volljähriger Schüler gemäß § 1 Absatz 5 Nummer 2 der 2. SARS-CoV-2-Quarantäne-VO verpflichtet, unverzüglich eine molekularbiologische Testung (PCR-Test) zu veranlassen und bis zum Vorliegen des Testergebnisses in die Selbstisolation zu begeben. Durch diese Einverständniserklärung sind Sie verpflichtet, Ihr positives Testergebnis an das zuständige Testzentrum oder die Arztpraxis zu übergeben. Dies ist erforderlich, um im weiteren Verlauf anhand eines PCR-Tests die Infektion endgültig zu klären. Sie sind aufgefordert, die Schulleitung des Abendgymnasiums (auch über den Tutor in der schul.cloud) unverzüglich zu informieren und auf dem Laufenden zu halten.

 

2. Handlungsempfehlungen bei respiratorischen Symptomen
Das Landesamtes für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS MV) hat seine Handlungsempfehlungen für Schülerinnen und Schüler mit
respiratorischen Symptomen modifiziert.
1. Sofern eine die Atmung betreffende Symptomatik auftritt, ist der Schulbesuch untersagt. Häufige Symptome bei einer CoVid-19-Infektion:
Fieber,  Geruchs- oder Geschmacksstörungen,  Halsschmerzen,  Husten,  Schnupfen (Schnupfen allein kann durch Heuschnupfen oder Allergien verursacht sein),  Kopf- und Gliederschmerzen,  Durchfall
2. Abklärung durch den Kinder- oder Hausarzt durch einen PCR-Test.
3. Sofern ein negatives Testergebnis und kein Fieber vorliegen, kann der Besuch der Schule fortgesetzt werden.
4. Sofern ein negatives Testergebnis und eine Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes oder Fieber vorliegen, ist die Schülerin oder der Schüler
durch den Kinder- oder Hausarzt krankzuschreiben. Die Wiederaufnahme des Schulbesuches erfolgt nach ärztlichem Urteil.
5. Sofern ein positiver PCR-Test vorliegt, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt über das Kontaktmanagement und das weitere Vorgehen der
Isolierung und Quarantäne. Nach 14-tägiger Isolierung muss vor dem erneuten Schulbesuch ein negativer Antigen-Test durch einen Arzt attestiert werden.
6. Sofern nach auftretender Symptomatik Erziehungsberechtigte oder volljährige Schülerinnen und Schüler einen PCR-Test ablehnen, erfolgt ein 14-tägiges
Besuchsverbot für die jeweilige Einrichtung.

Zusammenfassung: Wichtig ist, dass nach wie vor gilt: Kinder oder Erwachsene, die Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit Covid-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen, dürfen die Schulen nicht betreten.

Wir bitten weiterhin um höchste Sorgfalt im Umgang mit den Hygieneregeln in der Schule und im privaten Bereich.

Stand: 26.4.21

zurück