7. April 2022

Aktuelle Regelungen für den Schulbetrieb – bis zum 27.4.2022

Regelungen bis zum 27.4.22

Derzeit gelten alle Landkreise und kreisfreien Städte des Landes als Hotspots, daher sind sowohl die Basismaßnahmen als auch die zusätzlichen besonderen Schutzmaßnahmen an allen Schulen anzuwenden.

Die Basismaßnahmen sind folgende:

Zusätzliche besondere Schutzmaßnahmen sind:

  • Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Schulgebäude (außer im Unterricht am Platz)
  • bei schulischen Veranstaltungen sind bestimmte Regelungen einzuhalten
  • verpflichtende Anwendung des Hygieneplans:
  • Einhaltung des Mindestabstandes
  • regelmäßiges Lüften (alle 20 Minuten)
  • empfohlene Kontaktreduzierung zu externen Personen.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB) im Unterricht am Platz wird ausgesetzt.
Zusätzlich ausgenommen sind auch Personen, die sich während einer schriftlichen Prüfung am Platz aufhalten, sowie Personen während einer mündlichen oder fachpraktischen Prüfung. Allerdings wird weiterhin eine Empfehlung zum Tragen einer MNB ausgesprochen. Auf den Schulfluren, im Gebäude und dem sonstigen Schulgelände bleibt die Pflicht zum Tragen einer MNB bestehen. Auf dem Schulhof im Freien muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Es bleibt zunächst bei der 3 x wöchentlichen Testung bis zum 27. April.

Es gibt keine definierten Gruppen mehr.

Der Unterricht (auch der Sport-, Schwimm-, Musikunterricht und Unterricht im Fach Darstellendes Spiel) kann weiterhin jahrgangsübergreifend stattfinden. Auch die Durchführung von eintägige Exkursionen und Wandertage zu außerschulischen Lernorten sowie mehrtägige Schulfahrten mit Übernachtungen sind möglich.

Quelle: Bildungsserver MV Stand: 7.4.22


Fahrplan für Anpassung der Corona-Maßnahmen an Schulen

Bildungsministerin Oldenburg: Schrittweise lockern und die Situation im Blick behalten

Nr.038-22 | 15.02.2022  | BM  |Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung

„Unsere Schülerinnen und Schüler haben in dieser so lange andauernden Pandemie Großes geleistet. Dafür danke ich ihnen, genau wie ihren Lehrerinnen und Lehrern sowie den Erzieherinnen und Erziehern. Mit den ergriffenen Corona-Maßnahmen an den Schulen haben wir in Abstimmung mit den Expertinnen und Experten, mit dem Landeselternrat, dem Landesschülerrat, mit den Verbänden, Gesundheitsschutz und Präsenzunterricht gewährleistet. Es zeichnet sich derzeit ab, dass die Omikron-Welle abebbt. Deshalb werden wir, wenn sich diese Entwicklung bestätigt, die Maßnahmen auch an den Schulen lockern und zurücknehmen. Selbstverständlich gehen wir dabei schrittweise und umsichtig vor und behalten die Entwicklung der kommenden Wochen genau im Blick“, sagt Bildungsministerin Simone Oldenburg.

In einem ersten Schritt soll ab dem 7. März die Maskenpflicht im Unterricht aufgehoben werden. Die Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bleibt bestehen. In den Pausen, wenn sich Kinder und Jugendliche im Schulgebäude bewegen, muss der Mund-Nasen-Schutz weiterhin getragen werden. Das dreimalige Testen pro Woche bleibt erhalten.

Auch die Hygienevorschrift für Schülerinnen und Schüler, sich in der Schule in definierten Gruppen zu bewegen, soll zum 7. März aufgehoben werden.

In einem zweiten Schritt sollen ab dem 21. März Schülerinnen und Schüler nur noch zweimal pro Woche getestet werden. Die Maskenpflicht im Unterricht entfällt. Die Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bleibt auch hier bestehen, ebenso wie die Pflicht zum Tragen einer Maske im Schulgebäude.

Sollten Corona-Fälle auftreten, greift das bewährte Kontaktpersonenmanagement, das entsprechend der neuen Regelungen gegenwärtig vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) angepasst wird.  Positiv getestete Schülerinnen und Schüler müssen in Quarantäne. Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler werden separat unterrichtet.

Schülerinnen und Schüler der Klasse, in der das positive Testergebnis vorliegt, werden für mindestens fünf Tage zum Schutz eine Maske tragen und täglich getestet.


Schulbetrieb nach den Winterferien

Oldenburg: Schutzmaßnahmen an Schulen werden fortgesetzt

Nr.030-22 | 01.02.2022  | BM  |Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung

Das Bildungsministerium hat in einem Schreiben die Schulen im Land über die Organisation des Schulbetriebs nach den Winterferien informiert.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler so viel Präsenzunterricht wie möglich erhalten, solange der Gesundheitsschutz für alle gewährleistet werden kann“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Wir wollen Schülerinnen und Schüler auch nach den Winterferien bestmöglich unterstützen. Dabei geht es insbesondere darum, ihnen die Sorgen vor Prüfungen zu nehmen und die Bildungsangebote so gut wie möglich zu organisieren. Wichtig ist zudem in der angespannten Situation Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zu entlasten“, betonte sie.

Folgende Maßnahmen gelten nach den Winterferien:

  1. Das „Drei-Phasen-Modell“ gilt zunächst bis zum 31. März 2022. Schülerinnen, Schüler und Eltern können sich vor Unterrichtsbeginn nach den Winterferien über die entsprechenden Schulinformationsportale informieren, in welcher Phase an ihrer Schule unterrichtet wird.
  1. Die erste Testung nach den Winterferien erfolgt am ersten Unterrichtstag. Hierdurch soll möglichst effektiv die Gefahr reduziert werden, dass das Virus in die Schulen einkehrt.
  1. Wie es schon nach den vorangegangenen Ferien üblich war, werden die Eltern gebeten, eine Erklärung über das Reiseverhalten zu unterzeichnen. Darin bestätigen sie, dass sich ihr Kind in den vergangenen zehn Tagen nicht in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten hat. Schülerinnen und Schüler bringen diese Erklärung nach den Winterferien in die Schule mit. Schülerinnen und Schüler, die diese Erklärung nicht vorweisen, dürfen nicht am Unterricht teilnehmen.

Quelle: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Aktuell/?id=177622&processor=processor.sa.pressemitteilung

 Stand: 21.2.22

Schulbetrieb nach den Weihnachtsferien:

Für die ersten 14 Tage nach der unterrichtsfreien Zeit besteht eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

 Außerdem ist die erste Testung im Jahr 2022 am ersten Unterrichtstag durchzuführen.

Mit dem Beginn des neuen Jahres 2022 wird die Testfrequenz in den öffentlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen von zweimal auf dreimal pro Woche erhöht.

Neu ist außerdem, dass auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler sich im Rahmen der Teststrategie dreimal pro Woche testen lassen müssen.

 Von der Teststrategie ausgenommen sind lediglich die Personen, die bereits eine sog. Boosterimpfung erhalten haben und wenn seit dieser Auffrischungsimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

Personen, die weder geimpft noch genesen sind, müssen sich gemäß wie gehabt täglich unter Aufsicht testen lassen (Antigen-Selbsttest bzw. Antigen-Schnelltest) oder einen geeigneten Testnachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorweisen

Quelle: bildung-mv.de 03.01.22

weitere Informationen: Bildungsserver MV (bildung-mv.de)

DOKUMENTE

16. Hinweis: Erweiterung der Testpflicht an den öffentlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen nach den Weihnachtsferien (ab dem 3. Januar 2022)

Schreiben an alle Schulleitungen vom 23. Dezember 2021

14. Hinweis: Schulbeginn nach dem Jahreswechsel 2021/2022

 


Land verstärkt Schutzmaßnahmen an Schulen

26.11.2021

Präsenzunterricht absichern – Hygienemaßnahmen an Schulen umsetzen

Wegen der dynamischen Entwicklung des Infektionsgeschehens verstärkt Mecklenburg-Vorpommern auch die Schutz- und Hygienemaßnahmen an den Schulen. Das Bildungsministerium hat die Schulen über die geltenden Regelungen informiert. Schulleitungen haben in einem Schreiben Handlungsempfehlungen und den überarbeiteten Hygieneplan erhalten. Der Hygieneplan gilt ab Montag, 29. November 2021. Für Eltern gibt es ebenfalls ein Informationsschreiben, das die Schulen den Erziehungsberechtigten aushändigen können.

„Trotz der steigenden Infektionszahlen und der Einschränkungen im öffentlichen Leben bleiben die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern geöffnet“, betonte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Ziel der Landesregierung ist es, den Präsenzunterricht abzusichern und Schulschließungen zu verhindern. Präsenzunterricht ist zudem die beste Garantie für die Bildungs- und Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen und die beste Grundlage für die psychische Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler. Es ist sehr wichtig, dass alle Beteiligten die Hygieneregeln befolgen. Der Infektionsschutz hat oberste Priorität“, sagte Oldenburg.

Die bislang geltenden Hygienemaßnahmen und die Impfkampagne bleiben die zentralen Elemente, um eine Eindämmung des Infektionsgeschehens zu erreichen und gleichzeitig den Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler abzusichern. Dazu ist es notwendig, dass Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und alle anderen Beschäftigten an Schulen die Hygieneregeln wie zum Beispiel das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung, das Händewaschen, die Abstandsregelungen und das Lüften von Klassenräumen einhalten. Die Regelungen gelten auch für die Lehrerzimmer.

Die Regelungen im Überblick:

  • Maskenpflicht

Das Bildungsministerium geht aufgrund der Infektionslage davon aus, dass alle Personen an den Schulen zunächst bis zu den Weihnachtsferien eine Maske tragen müssen. Das Tragen von Masken hat sich in der Pandemie als besonders wirkungsvolle Maßnahme erwiesen. Dringend empfohlen wird das Tragen des aus medizinischer Sicht sichereren Mund-Nase-Schutzes (MNS, OP‑Maske). Die Schulen können in eigener Verantwortung auch die Konzeption für Tragepausen von Masken im Freien organisieren.

  • Testpflicht

Ein weiterer wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung ist die Testpflicht, um Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Die Frequenz der Testungen soll zukünftig erhöht werden. Das Bildungsministerium wird den Schulen in Kürze weitere Hinweise dazu übermitteln.

  • Kontaktreduzierungen

Alle nicht unbedingt notwendigen Kontakte sollen möglichst vermieden werden. Es wird empfohlen, ein Betreten der schulischen Anlagen sowie des Schulgebäudes von Personen, die nicht zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs und der Durchführung sonstiger schulischer Veranstaltungen (zum Beispiel der Schulmitwirkung) notwendig sind, zu vermeiden. Gespräche und Absprachen zwischen Erziehungsberechtigten und Lehrkräften sollen, dort wo es möglich ist, digital oder telefonisch stattfinden, um die persönlichen Kontakte zu minimieren.

Schulen können in eigener Verantwortung von zeitversetzten Unterrichtsmodellen Gebrauch machen, um Kontakte im Schulgebäude und auf dem Schulhof zu verringern. Dabei dürfen sich nur noch die Schülerinnen und Schüler einer definierten Gruppe in Pausenzeiten begegnen. Schulleitungen sind gehalten zu prüfen, ob es möglich ist, den Unterrichts- und Schulbetrieb soweit zu entzerren, dass zeitliche wie räumliche Ressourcen entstehen. Diese sollen genutzt werden, Zusammenkünfte von größeren Schüler- bzw. Lerngruppen weitgehend zu vermeiden und damit den Infektionsschutz in den Schulen zu verbessern.

  • Impfungen

Eine hohe Impfbeteiligung im Umfeld ist ein Garant für den Schutz aller Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und den anderen Beschäftigten an den Schulen. Nur so kann sicher verhindert werden, dass sich Kinder über die Erwachsenen anstecken und umgekehrt. Nur so können Viruseinträge, die zumeist von außen in die Schulen kommen, reduziert werden. Des Weiteren empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) auch Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren eine Impfung. Dies ermöglicht, dass auch die Kinder dieser Altersgruppe effektiv vor dem Corona-Virus geschützt werden können.

(…)

 

 


Schulen setzen bekannte Regelung wie nach früheren Ferien um

Nr.180-21 | 29.09.2021  | BM  |Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

In Mecklenburg-Vorpommern müssen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in den ersten beiden Wochen nach den Herbstferien im Unterricht und im Schulgebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Diese Regelung, die zuletzt nach den Sommerferien umgesetzt wurde, dient ausdrücklich dem gegenseitigen Schutz nach längerer unterrichtsfreier Zeit. Darauf haben die Staatlichen Schulämter heute die Schulen hingewiesen. Während in Mecklenburg-Vorpommern eine inzidenzunabhängige Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nur nach den Ferien besteht, ist dies aktuell in der überwiegenden Zahl der Bundesländer für die gesamte Unterrichtszeit der Regelfall.

Laut aktueller Schul-Corona-Verordnung gilt für die ersten 14 Tage nach den Herbstferien in Mecklenburg-Vorpommern, unabhängig von der risikogewichteten Einstufung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS), die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Ansonsten gilt die Maskenpflicht in der Schule und auf schulischen Anlagen erst ab Stufe 2 (gelb) der Corona-Ampel MV. Schülerinnen und Schüler, die sich in einer definierten Gruppe im Freien bewegen sowie schulzugehörige Personen, die sich im Freien aufhalten und den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten, müssen keine Maske tragen. Grundschulkinder sind von der Maskenpflicht im Freien ausgenommen.

Nach den Herbstferien müssen Erziehungsberechtigte bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler wie ebenfalls nach den vergangenen Ferien eine unterschriebene Erklärung über das Reiseverhalten vorlegen. Die Erklärung muss in der Schule abgegeben oder in digitaler Form übermittelt werden. Die Rückgabe der Erklärung in der digitalen Form wird im Klassenbuch vermerkt. Personenbezogene Daten werden nicht gespeichert. Für die Entgegennahme der Erklärung entwickeln die Schulen einen Einlass- und Wegeplan, der sich an den definierten Gruppen orientiert.

Die Erklärung gilt auch dann als „unverzüglich“ vorgelegt, wenn die Schülerin oder der Schüler das Formular an ihrem oder seinem individuell ersten Schultag vorlegt. Das heißt, wenn die Schülerin oder der Schüler zum Beispiel wegen Krankheit oder im Rahmen der dualen Ausbildung zu einem späteren Termin nach den Sommerferien erstmals in der Schule erscheint, hat sie bzw. er die Erklärung erst dann vorzulegen.

Das Formular für die Erklärung kann auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur heruntergeladen werden. In der Erklärung sind auch die Ausnahmen für geimpfte und genesene Personen aufgeführt. Schülerinnen und Schüler, die die Erklärung nicht abgeben, dürfen nicht am Unterricht teilnehmen und müssen gesondert betreut werden. Die Schulen informieren dann die Erziehungsberechtigten und fordern sie auf, die Erklärung vorzulegen oder ihr Kind abzuholen.


Grundsätzlich besteht für jede Person, die sich in Schulgebäuden oder in und auf schulischen Anlagen aufhält, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB). Diese Pflicht wird gemäß § 3a der aktuell geltenden 3. Schul-Corona-Verordnung ausgesetzt, wenn sich ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt nach der risikogewichteten Einstufung  5 Tage in Folge in Stufe 1 (grün) befindet und wiedereingesetzt, wenn sich ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt 3 Tage in Stufe 2 (gelb) oder höher befindet.
Das Tragen einer MNB ist freiwillig selbstverständlich möglich.

Die risikogewichtete Einstufung der Landkreise und kreisfreien Städte wird durch das Hauptkriterium, die Hospitalisierungsquote, bestimmt. Darüber hinaus werden als Nebenkriterien auch die 7-Tage-Inzidenz der COVID-19 Fälle sowie die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt.

Die Einstufung wird täglich vom Landesamt für Gesundheit und Soziales bekannt gegeben.

Außerdem gilt für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, unterstützende pädagogische Fachkräfte sowie Referendarinnen und Referendare weiterhin die Verpflichtung, sich zweimal in der Woche mittels eines anerkannten Tests auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zu testen (§ 1a der 3. Schul-Corona-Verordnung). Hiervon ausgenommen sind vollständig Geimpfte sowie Genesene. Es gelten weiterhin die bestehenden Verfahren.
Die Testpflicht gilt auch bei mehrtägigen Schulfahrten.

 

 



Regelung am Abendgymnasium Schwerin: der Unterricht wird organisiert nach den Vorgaben des Bildungsministeriums, der Landesregierung und der Stadt Schwerin.

Der Stundenplan weist die Unterrichtsstunden der E-Phase, der Q1-Phase und der Abschlussklasse aus. Anwesenheitsstunden sind zu erkennen an der Raumnummer; Distanzstunden weisen diese nicht auf.

Wir bitten weiterhin um Abwesenheitsmeldungen an den Tutor oder an den Fachlehrer, wenn Sie verhindert sind oder technische Probleme haben.

 

Testpflicht an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern

Nr.072-21 | 23.04.2021  | BM  |Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Ab der kommenden Woche, spätestens ab dem 28. April 2021, wird an den allgemein bildenden und beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern die Testpflicht für Schülerinnen, Schüler und Personal eingeführt. Am Präsenzunterricht oder anderen Präsenzangeboten in der Schule darf dann nur noch teilnehmen, wer zweimal in der Woche einen negativen Test vorweisen kann. Das gilt auch für die Angebote der Notfallbetreuung. Die Testpflicht gilt ebenso für Erziehungsberechtigte, die das Schulgebäude betreten wollen.

„Die Testpflicht wird zusätzlichen Schutz in unsere Schulen bringen, denn sie führt dazu, dass alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, die im Präsenzunterricht sind, zweimal in der Woche auf das Corona-Virus getestet sind. Die Schulen werden der erste gesellschaftliche Bereich sein, der nach dem Lockdown geöffnet wird. Sobald die landesweite Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt, werden die Schulen mit einem Stufenplan wieder in Präsenzunterricht wechseln. Die Öffnung für den Präsenzunterricht wird mit dem zusätzlichen Schutz einer verpflichtenden Teststrategie abgesichert. Damit setzen wir auch die Regelungen des beschlossenen Bundesinfektionsschutzgesetzes um. Es bleibt dabei: Die Schulen und Kitas haben in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin Priorität“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin.

(…) Die Selbsttests werden weiterhin grundsätzlich an den Schulen durchgeführt. Wenn jedoch die Schulkonferenz entscheidet, dass Selbsttests auch zu Hause durchgeführt werden sollen, bleibt dies ebenso möglich. An dieser Praxis ändert sich aktuell nichts.

Der Nachweis über einen negativen Test kann durch die Schülerinnen und Schüler auf verschiedene Weise erbracht werden:

  1. Durch die Durchführung eines Selbsttests unter Aufsicht und Anleitung unmittelbar nach Betreten des Schulgebäudes. Dafür ist eine Einverständniserklärung zur Durchführung eines Antigen-Schnelltests in der Schule notwendig.
  1. Durch eine Selbsterklärung der Erziehungsberechtigten oder des volljährigen Schülers oder der volljährigen Schülerin über einen zu Hause durchgeführten Selbsttest auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Testergebnis. Dafür liegen die entsprechenden Formulare in den Schulen vor oder können auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur geladen werden. Das negative Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein.
  1. Mit einer Bescheinigung über einen Antigen-Schnelltest oder einen anderen Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Testergebnis, der max. 24 Stunden vorher in einem Testzentrum, einer Arztpraxis oder an anderer zulässiger Stelle durchgeführt wurde.

Der Testpflicht nicht nachzukommen heißt, sich gegen den Präsenzunterricht in der Schule zu entscheiden. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten Aufgaben zur selbstständigen Bearbeitung. Sie haben jedoch keinen Anspruch auf Distanzunterricht.

Personen mit vollständigem Impfschutz sind von der Testpflicht befreit, wenn diese Personen frei von typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust sind. Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der Gabe der letzten notwendigen Impfdosis eines in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoffes mehr als 14 Tage vergangen sind. Als Nachweis des vollständigen Impfschutzes gilt der Impfausweis oder die Impfbescheinigung nach § 22 Absatz 1 und 2 Infektionsschutzgesetz (Impfdokumentation). Die Impfdokumentation muss zu jeder Schutzimpfung folgende Angaben enthalten: – Datum der Schutzimpfung, – Bezeichnung und Chargenbezeichnung des Impfstoffes, – Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde, – Name und Anschrift der für die Durchführung der Schutzimpfung verantwortlichen Person, – Bestätigung in Schriftform oder in elektronischer Form mit einer qualifizierten elektronischen Signatur oder einem qualifizierten elektronischen Siegel durch die für die Durchführung der Schutzimpfung verantwortliche Person. Der Nachweis des vollständigen Impfschutzes ist der Schulleitung vorzulegen.

Die Testpflicht besteht nicht für Schülerinnen und Schüler, die an den Abschlussprüfungen teilnehmen. Ihnen muss jedoch vor Beginn der Prüfungen ein Testangebot gemacht werden. Sie sind ausdrücklich aufgerufen, sich an den freiwilligen Selbsttests zu beteiligen oder max. 24 Stunden vor der Prüfung in einer Arztpraxis, einem Testzentrum oder in einer Apotheke einen Antigen-Schnelltest durchführen zu lassen.

Schülerinnen und Schüler, die vor der Teilnahme an einer Prüfung ein positives Ergebnis des Selbsttests haben, dürfen nicht an der Prüfung teilnehmen. Für sie gilt das oben genannte Verfahren auch. Sie legen Ihre Prüfung dann an einem der bekannten Nachschreibtermine ab.


Zum Test:

1. Informationen zur Durchführung der Selbsttests

Videolink zur Durchführung:   https://youtu.be/iEtrWr3rg4Q

Die kostenlos zur Verfügung gestellten freiwilligen Selbsttests finden zweimal wöchentlich statt. Hierbei ist zu beachten, dass diese einmal zum Unterrichtsbeginn der jeweiligen Woche und einmal zur Wochenmitte durchgeführt werden sollten.
Dieses Vorgehen wird durch eine empirische Studie aus Österreich belegt und durch die Universität Greifswald bestätigt, wonach dadurch der Schutz am größten ist.
Grundsätzlich erfolgen die Selbsttestungen in der Schule. Die Testungen können aber bei einem entsprechenden Beschluss der Schulkonferenz auch in der häuslichen Umgebung durchgeführt werden.
Inwieweit die in der Schule durchgeführten Selbsttests eventuell später mit einem entsprechenden Nachweis der Testung für die Schülerinnen und Schüler ergänzt werden können, ist noch nicht abschließend bestimmt.

Wie verhalte ich mich, wenn ein Selbsttest positiv ausfällt?
Ein positiver Selbsttest stellt zunächst nur einen Anfangsverdacht auf eine mögliche Infektion dar. In diesem Fall müssen folgende Schritte berücksichtigt werden:
1. Hat sich in der Schule eine Schülerin oder ein Schüler durch einen Selbsttest positiv auf CoVid-19 getestet, findet zunächst eine Betreuung in einem extra
Raum statt, aus diesem holt eine Erziehungsberechtigte oder eine beauftragte Person die Schülerin oder den Schüler von der Schule ab.
2. Bei der positiv selbstgetesteten Schülerin bzw. dem Schüler lassen die Erziehungsberechtigten unverzüglich einen PCR-Test beim Hausarzt
durchführen. Erst damit kann abschließend festgestellt werden, ob tatsächlich eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Ein Nachweis über ärztliche
Konsultation ist zu erbringen.
3. Die Schülerin oder der Schüler bleibt in häuslicher Selbstisolation, bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt.
4. Fällt dieser PCR-Test negativ aus, kann die Schülerin bzw. der Schüler die Schule wieder besuchen.
5. Fällt dieser PCR-Test positiv aus, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt vor Ort über das Kontaktmanagement und das weitere Vorgehen in der Schule.

 

Tests in der Häuslichkeit:

Ist der Test positiv, sind Sie als volljährige Schülerin/ volljähriger Schüler gemäß § 1 Absatz 5 Nummer 2 der 2. SARS-CoV-2-Quarantäne-VO verpflichtet, unverzüglich eine molekularbiologische Testung (PCR-Test) zu veranlassen und bis zum Vorliegen des Testergebnisses in die Selbstisolation zu begeben. Durch diese Einverständniserklärung sind Sie verpflichtet, Ihr positives Testergebnis an das zuständige Testzentrum oder die Arztpraxis zu übergeben. Dies ist erforderlich, um im weiteren Verlauf anhand eines PCR-Tests die Infektion endgültig zu klären. Sie sind aufgefordert, die Schulleitung des Abendgymnasiums (auch über den Tutor in der schul.cloud) unverzüglich zu informieren und auf dem Laufenden zu halten.

 

2. Handlungsempfehlungen bei respiratorischen Symptomen
Das Landesamtes für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS MV) hat seine Handlungsempfehlungen für Schülerinnen und Schüler mit
respiratorischen Symptomen modifiziert.
1. Sofern eine die Atmung betreffende Symptomatik auftritt, ist der Schulbesuch untersagt. Häufige Symptome bei einer CoVid-19-Infektion:
Fieber,  Geruchs- oder Geschmacksstörungen,  Halsschmerzen,  Husten,  Schnupfen (Schnupfen allein kann durch Heuschnupfen oder Allergien verursacht sein),  Kopf- und Gliederschmerzen,  Durchfall
2. Abklärung durch den Kinder- oder Hausarzt durch einen PCR-Test.
3. Sofern ein negatives Testergebnis und kein Fieber vorliegen, kann der Besuch der Schule fortgesetzt werden.
4. Sofern ein negatives Testergebnis und eine Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes oder Fieber vorliegen, ist die Schülerin oder der Schüler
durch den Kinder- oder Hausarzt krankzuschreiben. Die Wiederaufnahme des Schulbesuches erfolgt nach ärztlichem Urteil.
5. Sofern ein positiver PCR-Test vorliegt, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt über das Kontaktmanagement und das weitere Vorgehen der
Isolierung und Quarantäne. Nach 14-tägiger Isolierung muss vor dem erneuten Schulbesuch ein negativer Antigen-Test durch einen Arzt attestiert werden.
6. Sofern nach auftretender Symptomatik Erziehungsberechtigte oder volljährige Schülerinnen und Schüler einen PCR-Test ablehnen, erfolgt ein 14-tägiges
Besuchsverbot für die jeweilige Einrichtung.

Zusammenfassung: Wichtig ist, dass nach wie vor gilt: Kinder oder Erwachsene, die Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit Covid-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen, dürfen die Schulen nicht betreten.

Wir bitten weiterhin um höchste Sorgfalt im Umgang mit den Hygieneregeln in der Schule und im privaten Bereich.

Stand: 26.4.21

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