6. April 2021

Aktuelle Regelungen Corona – Schulorganisation/Unterricht und Tests

Schulorganisation ab dem 12. April 2021
Vor dem Hintergrund der dargestellten pandemiebekämpfenden Maßnahmen, insbesondere des Impffortschrittes bei den Lehrkräften und der zweimal wöchentlichen Selbsttestungen durch Schülerinnen und Schüler wird, wie im Nachfolgenden dargestellt, eine neue Stufenbildung vorgenommen. Diese wird nur noch zwei Stufen umfassen sowie eine neue Stichtagsregelung. Die neuen Regelungen ist somit überschaubarer und führt zu einer besseren Planbarkeit für Schule und Eltern.
Die aktuelle 2. Schul-Corona-Verordnung sieht nunmehr 2 Stufen vor:
Stufe 1 bei einer 7-Tage-Inzidenz bis unter 150 sowie
Stufe 2 bei einer 7-Tage-Inzidenz ab 150.
Für die Schulorganisation der Stufe 1 oder der Stufe 2 ist jeweils die 7-Tage-Inzidenz des Mittwochs für die darauffolgende Woche ausschlaggebend. Diese
Stichtagsregelung soll der Planungssicherheit und einem zeitlichen Vorlauf für einen u. U. notwendig werdenden Stufenwechsel bieten.

Regelung am Abendgymnasium Schwerin: der Unterricht wird organisiert nach den Vorgaben des Bildungsministerium

Der Stundenplan weist die Anwesenheitsstunden der E-Phase, der Q1-Phase und der Abschlussklasse aus. (Zu erkennen an der Raumnummer). Wir bitten um Nachrichten an den Tutor, wenn Sie  an diesen Tagen verhindert sind.

Inzidenzunabhängig gilt: Prüfungsvorbereitungen und Konsultationen werden schulintern für die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr ihre Prüfung ablegen, durch die Schulen eigenverantwortlich organisiert. Die Form der Vermittlung von Lerninhalten und die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei anstehenden Prüfungsvorbereitungen können sowohl in Präsenz als auch digital in Distanz realisiert werden. Die Teilnahme am vorbereitenden Unterricht ist freiwillig.
Für die Abschlussprüfungen gelten die Hygiene- und Organisationshinweise für die schulischen Abschlussprüfungen 2021.

Zum Test:

1. Informationen zur Durchführung der Selbsttests

Videolink zur Durchführung:   https://youtu.be/iEtrWr3rg4Q

Die kostenlos zur Verfügung gestellten freiwilligen Selbsttests finden zweimal wöchentlich statt. Hierbei ist zu beachten, dass diese einmal zum Unterrichtsbeginn der jeweiligen Woche und einmal zur Wochenmitte durchgeführt werden sollten.
Dieses Vorgehen wird durch eine empirische Studie aus Österreich belegt und durch die Universität Greifswald bestätigt, wonach dadurch der Schutz am größten ist.
Grundsätzlich erfolgen die Selbsttestungen in der Schule. Die Testungen können aber bei einem entsprechenden Beschluss der Schulkonferenz auch in der häuslichen Umgebung durchgeführt werden.
Inwieweit die in der Schule durchgeführten Selbsttests eventuell später mit einem entsprechenden Nachweis der Testung für die Schülerinnen und Schüler ergänzt werden können, ist noch nicht abschließend bestimmt.

Wie verhalte ich mich, wenn ein Selbsttest positiv ausfällt?
Ein positiver Selbsttest stellt zunächst nur einen Anfangsverdacht auf eine mögliche Infektion dar. In diesem Fall müssen folgende Schritte berücksichtigt werden:
1. Hat sich in der Schule eine Schülerin oder ein Schüler durch einen Selbsttest positiv auf CoVid-19 getestet, findet zunächst eine Betreuung in einem extra
Raum statt, aus diesem holt eine Erziehungsberechtigte oder eine beauftragte Person die Schülerin oder den Schüler von der Schule ab.
2. Bei der positiv selbstgetesteten Schülerin bzw. dem Schüler lassen die Erziehungsberechtigten unverzüglich einen PCR-Test beim Hausarzt
durchführen. Erst damit kann abschließend festgestellt werden, ob tatsächlich eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Ein Nachweis über ärztliche
Konsultation ist zu erbringen.
3. Die Schülerin oder der Schüler bleibt in häuslicher Selbstisolation, bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt.
4. Fällt dieser PCR-Test negativ aus, kann die Schülerin bzw. der Schüler die Schule wieder besuchen.
5. Fällt dieser PCR-Test positiv aus, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt vor Ort über das Kontaktmanagement und das weitere Vorgehen in der Schule.

Die Selbsttests für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sind freiwillig und kostenlos. Schülerinnen und Schüler müssen eine Erklärung unterzeichnen, dass sie das Angebot in Anspruch nehmen. Die Selbsttests können einfach angewendet werden. Lediglich ein Wattestäbchen muss vorne wenige Zentimeter in den Nasenflügel eingeführt werden.

Im Rahmen der Teststrategie des Landes Mecklenburg-Vorpommern für den Schulbereich erhalten alle Schülerinnen und Schüler das Angebot, einen Selbsttest durchzuführen. Die Durchführung dieser Testung kann auch, je nach Entscheidung der zuständigen Schulkonferenz in die Häuslichkeit verlegt werden (Beschluss am Agym erfolgt am 12.4.21). Die Testung bleibt auch in diesem Fall freiwillig und kostenlos. Die Schülerinnen und Schüler führen den Test selbst durch und halten sich dabei an die Vorgaben aus der Gebrauchsanweisung des Tests.

Tests in der Häuslichkeit:

Ist der Test positiv, sind Sie als volljährige Schülerin/ volljähriger Schüler gemäß § 1 Absatz 5 Nummer 2 der 2. SARS-CoV-2-Quarantäne-VO verpflichtet, unverzüglich eine molekularbiologische Testung (PCR-Test) zu veranlassen und bis zum Vorliegen des Testergebnisses in die Selbstisolation zu begeben. Durch diese Einverständniserklärung sind Sie verpflichtet, Ihr positives Testergebnis an das zuständige Testzentrum oder die Arztpraxis zu übergeben. Dies ist erforderlich, um im weiteren Verlauf anhand eines PCR-Tests die Infektion endgültig zu klären. Sie sind aufgefordert, die Schulleitung des Abendgymnasiums (auch über den Tutor in der schul.cloud) unverzüglich zu informieren und auf dem Laufenden zu halten.

 

2. Handlungsempfehlungen bei respiratorischen Symptomen
Das Landesamtes für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS MV) hat seine Handlungsempfehlungen für Schülerinnen und Schüler mit
respiratorischen Symptomen modifiziert.
1. Sofern eine die Atmung betreffende Symptomatik auftritt, ist der Schulbesuch untersagt. Häufige Symptome bei einer CoVid-19-Infektion:
Fieber,  Geruchs- oder Geschmacksstörungen,  Halsschmerzen,  Husten,  Schnupfen,  Kopf- und Gliederschmerzen,  Durchfall
2. Abklärung durch den Kinder- oder Hausarzt durch einen PCR-Test.
3. Sofern ein negatives Testergebnis und kein Fieber vorliegen, kann der Besuch der Schule fortgesetzt werden.
4. Sofern ein negatives Testergebnis und eine Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes oder Fieber vorliegen, ist die Schülerin oder der Schüler
durch den Kinder- oder Hausarzt krankzuschreiben. Die Wiederaufnahme des Schulbesuches erfolgt nach ärztlichem Urteil.
5. Sofern ein positiver PCR-Test vorliegt, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt über das Kontaktmanagement und das weitere Vorgehen der
Isolierung und Quarantäne. Nach 14-tägiger Isolierung muss vor dem erneuten Schulbesuch ein negativer Antigen-Test durch einen Arzt attestiert werden.
6. Sofern nach auftretender Symptomatik Erziehungsberechtigte oder volljährige Schülerinnen und Schüler einen PCR-Test ablehnen, erfolgt ein 14-tägiges
Besuchsverbot für die jeweilige Einrichtung.

Zusammenfassung: Wichtig ist, dass nach wie vor gilt: Kinder oder Erwachsene, die Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit Covid-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen, dürfen die Schulen nicht betreten. Als solche Symptome gelten z. B. Fieber mit Temperatur ab 38 °C, Husten, Störung des Geruchs- und Geschmackssinns, Schnupfen (nur in Verbindung mit vorgenannter Symptomatik).

Wir bitten weiterhin um höchste Sorgfalt im Umgang mit den Hygieneregeln in der Schule und im privaten Bereich.

Stand: 14.4.21

zurück